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Anna Kiesenhofer: – „Nach Tokio hab ich mir die Sinnfrage gestellt“



Olympiasiegerin Anna Kiesenhofer startet am Wochenende in die Bundesliga. Den Wohnort hat sie gewechselt, die 31-Jährige ist ein Vollprofi.

„Krone“: Wieder zurück in Österreich. Anna, was hat sich für dich seit dem Olympiasieg geändert? Anna Kiesenhofer: Alles hat sich verändert. Ich habe meinen Job an der Uni gekündigt und bin jetzt Vollzeitprofi. Ich bin sogar von Lausanne in den Kanton Wallis gezogen, um näher an den Bergen zu sein. Dort hab ich bessere Trainingsmöglichkeiten und kann alles dem Sport unterordnen.Wann und bei welchem Rennen geht für dich diese Saison los?Ich starte am Wochenende mit einem Einzelzeitfahren in Stephanshart in die Österreichische Bundesliga. Aber mein großes Ziel ist natürlich die Weltmeisterschaft im September in Australien.Seit deinem Husarenritt in Tokio sind alle Blicke auf dich gerichtet. Druck oder Ansporn?Für mich ist definitiv alles leichter geworden. Natürlich ist jetzt mehr Druck da, aber man kann sich ja selbst aussuchen, wie man damit umgeht.Die Zeit nach Olympia mit den zahlreichen Ehrungen – hast du das genossen?Nach Tokio hab ich mir tatsächlich die Sinnfrage gestellt. Kann da noch was kommen?Und zu welchem Fazit bist du gekommen?Das Radfahren taugt mir nach wie vor. Ich kann mich immer noch quälen. Ich fahre meine Intervalle für das Gefühl, nicht um mir mit einer bestimmten Wattzahl was zu beweisen. Und im Kopf hab ich schon Paris 2024.



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