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FF-Mann verletzt – Dachstuhlbrand in Vitis fordert 90 Feuerwehrleute



Wie das Bezirksfeuerwehrkommando (BFKDO) Waidhofen in einer Aussendung Mittwochnacht berichtete, hatte ein aufmerksamer Autolenker gegen 23.15 Uhr den aufsteigenden Rauch aus dem Gewerbebetrieb bemerkt und sofort über den Feuerwehrnotruf die Einsatzkräfte verständigt. Aus dem hinteren Bereich des Dachstuhles schlugen bereits Flammen empor und breiteten sich rasch aus.

Die ersteintreffenden Feuerwehrleute begannen mit einem umfassenden Löschangriff, um ein weiteres Ausbreiten der Flammen zu verhindern. “Mit Hilfe der Drehleiter konnte der Brand auch von oben bekämpft werden”, berichtete das BFKDO. Zusätzlich wurden Teile der Dacheindeckung entfernt, um das Löschwasser gezielt auf den Brandherd aufbringen zu können.

Während der Löscharbeiten informierte der Besitzer die Einsatzkräfte, dass sich in der Werkstatt ein Öltank befindet. Dieser wurde mit Wasser gekühlt. Im unmittelbaren Außenbereich lagerten einige Gasflaschen, welche jedoch keine akute Gefährdung darstellten.

Nach rund einer Stunde zeigten die Löscharbeiten Wirkung und der Brand war unter Kontrolle. Dads BFKDO hielt fest: “In weiterer Folge wurde die Zwischendecke im Innenbereich abgestützt und von oben mit einer Kettensäge geöffnet. Dadurch konnten mögliche Glutnester aufgespürt werden. Mit einer Wärmebildkamera wurde anschließend das Brandobjekt kontrolliert.”

Gegen 2 Uhr nachts konnten die ersten Feuerwehren vom Einsatzort abrücken, für die örtliche Feuerwehr Vitis werde der Einsatz laut BFKDO bis in die frühen Morgenstunden andauern.

Durch die eisigen Temperaturen von -6 Grad gefror das Löschwasser rasch an und es bildeten sich spiegelglatte Eisflächen. “Ein Feuerwehrmann rutschte darauf aus und verletzte sich. Er musste vom Rettungsdienst ins Landesklinikum Horn gebracht werden”, informierte das BFKDO.

Neben der örtlichen Feuerwehr Vitis standen die Florianis aus Eulenbach, Grafenschlag, Großrupprechts, Heinreichs, Jetzles, Kaltenbach, Kleinschönau und Waidhofen/Thaya mit insgesamt 90 Mitgliedern im Einsatz. Weiters waren das Rote Kreuz Waidhofen/Thaya und Allentsteig sowie die Polizei vor Ort.





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