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Fußball: Coronavirus macht Real weiter zu schaffen


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Real Madrid macht das Coronavirus weiter stark zu schaffen. Mit Torhüter Thibaut Courtois, Federico Valverde, Eduardo Camavinga sowie Vinicius Junior lieferten vier weitere Akteure einen positiven Test ab, wie der Tabellenführer von La Liga am Mittwoch mitteilte. Bereits zuvor waren im Dezember Luka Modric, Rodrygo, Marco Asensio, Gareth Bale, Marcelo, Andrij Lunin, Isco und zuletzt auch ÖFB-Star David Alaba positiv getestet worden.

Doch nicht nur die Madrilenen leiden unter der Coronavirus-Pandemie. Rund 30 der insgesamt 42 Clubs der ersten und zweiten spanischen Liga meldeten zuletzt zum Teil mehrere Infektionsfälle im Kader. Real führt die Tabelle acht Punkte vor dem FC Sevilla an, der ein Spiel weniger ausgetragen hat, und bekommt es nach der kurzen Weihnachtspause am Sonntag auswärts mit Getafe zu tun. Das fix nicht vor einem vollen Haus.

Aufgrund der rapide steigenden Infektionszahlen gilt in Spanien für alle Fußballstadien der ersten und zweiten Liga künftig eine maximale Auslastung von 75 Prozent. Das beschlossen die Gesundheitsexperten der Zentral- und Regionalregierungen bei einem Treffen am Mittwoch. Für geschlossene Arenen wurde eine Obergrenze von 50 Prozent der normalen Zuschauerkapazität festgelegt. Das betrifft unter anderem die Basketball-, Handball- und Hallenfußballligen. Die jeweiligen Regionen des Landes dürfen dem Beschluss zufolge sogar niedrigere Auslastungen anordnen.

Beschränkungen bis Ende Jänner

Diese Beschränkungen würden zunächst bis Ende Jänner gelten, sagte Gesundheitsministerin Carolina Darias nach dem Treffen vor Journalisten. Nach einem Monat werde man die Lage neu evaluieren. Bei allen Sportveranstaltungen werde auch im Freien eine strenge Maskenpflicht gelten. Zudem seien während der Spiele unter anderem der Verzehr von Lebensmitteln und das Rauchen untersagt.

Trotz einer hohen Impfquote von rund 80 Prozent nimmt die Zahl der Neuinfektionen in Spanien seit Wochen stark zu. Die 7-Tage-Inzidenz lag zuletzt bei einem Rekordwert von 850, nachdem Mitte Oktober noch ein Jahrestiefstwert von rund 18 erreicht worden war.

Spanische Liga, Nachtragsspiele

Freitag, 31. Dezember:
Valencia Espanyol Barcelona 16.15 Uhr
Sonntag, 2. Jänner:
Getafe Real Madrid 14.00 Uhr
Atletico Madrid Rayo Vallecano 16.15 Uhr
Elche Granada 16.15 Uhr
Alaves Real Sociedad 18.30 Uhr
Betis Sevilla Celta Vigo 18.30 Uhr
Mallorca FC Barcelona 21.00 Uhr
Montag, 3. Jänner:
Villarreal Levante 19.00 Uhr
Osasuna Bilbao 21.00 Uhr
Cadiz FC Sevilla 21.15 Uhr

Tabelle:



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