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Fußball: Wales-Teamchef Giggs tritt zurück


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Gut zwei Wochen nach der Qualifikation für die Fußball-WM in Katar 2022 ist der mit Vorwürfen von häuslicher Gewalt konfrontierte Ryan Giggs als Teamchef von Wales zurückgetreten. Das bestätigte der nationale Verband (FAW) am späten Montagabend. Man bedanke sich bei Giggs für seine Amtszeit als Manager des Nationalteams und schätze seine Entscheidung, „die im besten Interesse des walisischen Fußballs liegt“, hieß es auf der Website des Verbandes.

Giggs hatte sein Amt bereits seit November 2020 ruhen lassen, nachdem er wegen des Vorwurfs von häuslicher Gewalt vorübergehend festgenommen worden war. Der 48-jährige Ex-Profi von Manchester United soll seine Ex-Freundin und deren Schwester angegriffen haben. Giggs, der die Vorwürfe bestreitet, muss sich Anfang August vor Gericht verantworten.

„Nach reiflicher Überlegung trete ich mit sofortiger Wirkung von meinem Amt als Manager des Männer-Nationalteams von Wales zurück“, hieß es in einer Erklärung von Giggs. Es sei eine Ehre und ein Privileg gewesen, sein Land zu managen, aber es sei nur richtig, dass sich der Verband, das Trainerteam und die Spieler mit Gewissheit, Klarheit und ohne Spekulationen um die Position ihres Cheftrainers auf das WM-Turnier vorbereiten.

Verband will sich voll auf WM konzentrieren

Giggs, seit 2018 Teamchef der Nationalmannschaft, war während seiner Abwesenheit von Robert Page vertreten worden. Unter dessen Führung hatte sich Wales durch ein 2:1 im WM-Play-off gegen Österreich und danach im WM-Play-off-Finale mit einem 1:0 gegen die Ukraine erstmals seit 1958 wieder für eine Fußball-WM qualifiziert.

„Die volle Aufmerksamkeit des Verbandes und der Nationalmannschaft liegt auf der Weltmeisterschaft in Katar später in diesem Jahr“, schrieb der Verband. Bei den Titelkämpfen von 21. November bis 18. Dezember spielt Wales in Gruppe B gegen England, die USA und den Iran.





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