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Laut Ministerin – Eigenverantwortung als Lösung für Engpässe



Geht es nach der ÖVP, soll die Energiekrise mit Hausverstand gemindert werden. Das sehen nicht alle Salzburger Parteien so.

Angesichts der Energiekrise will Kanzleramtsministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) die Eigenverantwortung „mit Leben erfüllen“. Man müsse den Hausverstand anwenden und unnötiges Tempo mit dem Auto oder zu tiefe Temperaturen bei der Klimaanlage vermeiden. Die Salzburger Parteien sehen das etwas anders. Für Neos-Chefin Andrea Klambauer ist die Debatte um das Tempo auf der Autobahn in Salzburg kein großes Thema, „weil der Luftschutz-Hunderter auf den meisten Autobahnen gilt“. Aber: „Der Bund muss sich eingestehen, wie stark sie uns vom Putin-Gas abhängig gemacht haben.“ Josef Scheinast (Grüne) sieht Politik und Bevölkerung in der Pflicht. „Die Politik kann ohne die Bevölkerung nichts machen, da müssen wir zusammenhelfen“. Ein langsameres Tempo-Limit würde er jedoch befürworten. SPÖ-Chef David Egger plädiert für den weiteren Ausbau des Verkehrsnetzes – und dafür, die Superreichen und ihre Privatjets stärker in die Pflicht zu nehmen. Auch Marlene Svazek (FPÖ) spart nicht mit Kritik: „Statt Spritpreisbremse und Deckel für den Strompreis gibt es billige Ausreden und Ratschläge einer Ministerin, die von der Lebensrealität der meisten Menschen weit weg ist.“



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