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Polizei ermittelt – Karthalle nach Gasalarm gesperrt: Kind im Klinikum



Mehrere Kinder und Jugendliche haben am Samstag in einer Karthalle in St. Stefan in Wolfsberg, wie berichtet, eine Kohlenmonoxid-Vergiftung erlitten. Sie wurden teilweise bewusstlos und mussten von der Rettung in das Klinikum Klagenfurt und ins Krankenhaus Wolfsberg eingeliefert werden. Warum sich das Gas in erhöhter Konzentration ausgebreitet hat, ist nun Gegenstand der Ermittlungen.

Insgesamt 25 Personen haben sich am Samstagabend in der Karthalle befunden, unter ihnen etliche Kinder und Jugendliche. „Gegen 20.15 Uhr kollabierten in einem Warteraum der Halle plötzlich fünf der Minderjährigen im Alter zwischen zehn und 17 Jahren sowie eine erwachsene Person. Sie wurden sofort ins Freie gebracht und von der Rettung übernommen“, schildert ein Polizist.Die Messgeräte der Feuerwehr zeigten in der Karthalle einen wesentlich erhöhten Kohlenmonoxidwert an. „Dabei handelt es sich um ein farb-, geruch- und geschmackloses Gas, das in erhöhter Konzentration beim Einatmen sogar zum Tod führen kann“, erklärt ein Feuerwehrmann.In Wolfsberg ging der Vorfall noch glimpflich ausFast alle Personen konnten das Spital bereits wieder verlassen. „Ein Kind hat eine schwere Kohlenmonoxid-Vergiftung erlitten und muss weiter im Klinikum behandelt werden“, so der Polizeibeamte weiter.Die Karthalle bleibt vorerst gesperrt„Es wird überprüft, ob alle Auflagen eingehalten wurden. Das betrifft insbesondere die Lüftung und die Sauerstoffzufuhr.“ Die Anlage wurde im Jahr 1994 eröffnet und wird aktuell von einem Pächter betrieben.In Karthallen komme es immer wieder zu Gasalarmen„In einem Betrieb in Deutschland mussten im Jahr 2016 sogar 80 Personen wegen Kohlenmonoxid behandelt werden“, weiß Experte Felix Sereinig, der im Rosental Elektrokarts anbietet. „Die kosten zwar mehr, aber verursachen kein Gas.“



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