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Ski alpin: ÖSV-Asse heiß auf Slalom-Klassiker


Für die rot-weiß-rote Slalom-Equipe war Frankreich vor gut einer Woche nur bedingt die Reise wert. Manuel Feller fädelte als Halbzeitfünfter ein, der (wegen eines positiven CoV-Tests) nun fehlende Christian Hirschbühl wurde 21., Michael Matt und Marco Schwarz verpassten das Finale der Top 30. Zwar deutete Puelacher an, dass er sich von einigen etwas mehr erwartet habe, grundsätzlich sah er jedoch keinen Grund für Besorgnis. „Man muss der Mannschaft zugestehen, dass auch Rennen in die Hosen gehen können“, sagte er.

Zudem könnte der Ausfall von Adrian Pertl das Team stärker belastet haben, als es nach außen sichtbar war. Der Slalom-Vizeweltmeister war im Riesentorlauf auf der Face de Bellevarde am Tag vor dem Rennen mit den Skiern an einer Torstange hängengeblieben und gestürzt. Kreuzbandriss und Meniskusverletzung im rechten Knie – damit war die Saison für ihn beendet.

Feller mit Selbstvertrauen

Feller holte sich mit den Riesentorlauf-Plätzen drei und fünf in Alta Badia gleich nach Val d’Isere viel Selbstvertrauen. Nach dem RTL-Doppel im Abteital am Sonntag und Montag freute er sich aber schon auf die Slalom-Schwünge. „Zwei Riesen hintereinander – das reicht mir. Ich bin jetzt in einer Nacht fünf Jahre älter geworden, kommt mir vor“, scherzte der locker und gelöst wie selten zuvor wirkende Fieberbrunner.

Der Tiroler schaut optimistisch auf die großen Slalom-Klassiker, die in Madonna starten. „Den Quoten-Einfädler im Jahr haben wir erledigt, da denke ich nicht mehr dran. Ich weiß, dass die Form im Slalom auch sehr, sehr gut ist. Das hat man auch gesehen, auch wenn die Bedingungen in Val d’Isere eigentlich genau das waren, was mir nicht entgegenkommt“, erklärte der 29-Jährige. „Ich hoffe einmal, dass in Madonna ein bisschen mehr Wasser drinnen ist. Dann geben wir Gas.“

Skifahrer Manuel Feller


APA/AFP/Tiziana Fabi

Nach starken Leistungen im Riesenslalom will Feller im Slalom noch einen Gang zulegen

Schwarz plant nächsten Schritt

Von einem guten Slalom-Gefühl sprach auch Schwarz. „Seit Val d’Isere ist schon ein guter Schritt vorwärtsgegangen“, sagte der Kärntner, den im November eine Knöchelverletzung fünf Wochen zum Zuschauen gezwungen hatte. „Ich glaube, dass ich schon mehr draufhabe und mehr will. Ich will einfach befreit Rennen fahren, nicht an den Haxen denken müssen und das fahren, was ich zurzeit draufhabe.“

An Madonna hat er gute Erinnerungen, gelang ihm dort doch bei seinem ersten Start 2015 die Sensation mit Platz drei und damit der erste Podestplatz. 2018 war er beim Flutlichtspektakel Zweiter. „Natürlich ist es immer gut, wenn man gute Erinnerungen an einen Hang hat. Ich freue mich richtig drauf. Der Hang liegt und taugt mir. Ich hoffe, dass die Piste auch gut ist“, so Schwarz.



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